Sankt Martin

Die Tradition des Sankt Martin ist fester Bestandteil der rheinischen Kultur und geht auf viele Jahrzehnte zurück.

Im Jahr 1912 fand in Beuel der erste Sankt-Martins-Zug statt, und erst am 11. November 1921 der erste Martinszug in Schwarzrheindorf.

Im Mittelpunkt standen und stehen immer die Kinder damals der katholischen Volksschule und heute der städtischen Arnold-von-Wied-Gemeinschafts-Grundschule.

Sie veranstaltet jedes Jahr den Umzug des Sankt Martin auf seinem Pferd durch unseren Ort. Dem Zug der Schule schlossen sich in den vergangenen Jahren die örtlichen Kindertagestätten an, sodass er zu einer immer größeren Veranstaltung mit vielen hundert Personen angewachsen ist.

 

Der Zug endet mit einem großen Martinsfeuer, das früher auf dem Rheindorfer Hof direkt an der Kirche entzündet wurde. Es wurde aber wegen der vielen Besucher seit dem Jahr 2017 an die Rodelwiese an der Petrusstraße verlegt.

Hier gibt die Schule die Weckmänner für ihre Schülerinnen und Schüler ab, und hier bietet der Bürgerverein den Gästen Glühwein(für die Erwachsenen), Punsch (für die Kinder) und Weckmänner an.

Der Termin für den Martinszug variiert von Jahr zu Jahr, weil es schwierig ist, die Musik-Gruppen an dem eigentlichen Martinstag, dem 11. November, zu engagieren.

Das Martinsfest klingt aus mit einem gemütlichen Kehraus der Helferinnen und Helfer. Dann gibt es den traditionellen Kesselskuchen oder auch Kesselsknall.